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Rechner für komplexe Zahlen

Rechner für komplexe Zahlen mit Rechenweg: addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, potenzieren, alle n-ten Wurzeln, Betrag, Argument und Polarform.

Möglich sind: 3+4i, 4i+3, -2i, i, 5, 2,5-0,5j (kartesisch), 5∠53,13° oder 2 cis 45 (Polarform, Winkel in der gewählten Einheit oder mit ° bzw. π), 2e^(iπ/2) (Exponentialform).

Ergebnis

–

Kartesische Form a + bi
–
Polarform r∠θ
–
Exponentialform r·e^(iθ), θ im Bogenmaß
–
Betrag |z|
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Argument θ
–
Konjugierte
–

Schritt für Schritt

So nutzen Sie den Rechner für komplexe Zahlen

  1. Geben Sie unter Komplexe Zahl z eine Zahl ein – in kartesischer Form (3+4i, 4i+3, -2i, i, 5), in Polarform (5∠53,13° oder 2 cis 45) oder in Exponentialform (2e^(iπ/2)). In der Elektrotechnik üblich: Statt i dürfen Sie auch j schreiben. Dezimalzahlen schreiben Sie mit Komma (2,5).
  2. Wählen Sie die Rechenart: Addieren: z + w, Subtrahieren: z − w, Multiplizieren: z × w, Dividieren: z ÷ w, Potenz: zⁿ, n-te Wurzeln von z oder Betrag, Argument, Konjugierte und Darstellungsformen von z.
  3. Füllen Sie das zweite Feld aus. Seine Beschriftung richtet sich nach der Rechenart: Zweite Zahl w bei den vier Grundrechenarten, Exponent n (reell oder komplex) beim Potenzieren und Wurzelexponent n (1 bis 100) bei den Wurzeln. Wollen Sie nur die Eigenschaften von z sehen, ist es ausgeblendet.
  4. Wählen Sie die Winkeleinheit, Grad oder Bogenmaß. Sie gilt für Polareingaben ohne Einheitenzeichen und für jedes Argument in den Ergebnissen.
  5. Das Ergebnis wird schon beim Tippen aktualisiert; Berechnen bewirkt dasselbe und meldet, wenn eine Eingabe nicht gelesen werden kann. Kopieren kopiert das Ergebnis oder die gesamte Liste der Wurzeln.

Unter dem Ergebnis sehen Sie die kartesische Form, die Polarform und die Exponentialform, den Betrag, das Argument und die Konjugierte, gefolgt vom Abschnitt Schritt für Schritt, der die Rechnung mit Ihren Zahlen nachvollzieht.

Die Regeln hinter jeder Rechenart

Eine komplexe Zahl z = a + bi hat den Realteil a und den Imaginärteil b, wobei i² = −1 gilt.

  • Addition und Subtraktion erfolgen getrennt nach Real- und Imaginärteil: (a + bi) ± (c + di) = (a ± c) + (b ± d)i.
  • Multiplikation: Klammern ausmultiplizieren und i² durch −1 ersetzen: (a + bi)(c + di) = (ac − bd) + (ad + bc)i. Beispiel: (3 + 4i)(1 − 2i) = 11 − 2i.
  • Division: Zähler und Nenner mit der Konjugierten des Divisors erweitern, damit der Nenner reell wird: (a + bi) / (c + di) = (a + bi)(c − di) / (c² + d²). Also (3 + 4i) / (1 − 2i) = (−5 + 10i) / 5 = −1 + 2i.
  • Betrag und Argument: |z| = √(a² + b²) ist der Abstand vom Ursprung, das Argument θ = atan2(b, a) der Winkel zur positiven reellen Achse. Das Tool gibt den Hauptwert des Arguments zwischen −180° und 180° (−π und π) an. Das Argument von 0 ist nicht definiert.
  • Konjugierte: z̄ = a − bi, das Spiegelbild an der reellen Achse. Es gilt z × z̄ = |z|².

Polarform und Exponentialform

Jede komplexe Zahl ungleich null lässt sich als z = r(cos θ + i sin θ) = r∠θ = r·e^(iθ) schreiben, mit r = |z|. Zurück gilt a = r cos θ und b = r sin θ. Die Exponentialform verwendet immer das Bogenmaß, denn die Eulersche Formel e^(iθ) = cos θ + i sin θ gilt nur mit θ im Bogenmaß. Bei Polareingaben können Sie die Einheit mit ° oder rad erzwingen oder π verwenden: 2∠π/2 ist 2i, unabhängig von der gewählten Einheit.

Potenzen und Wurzeln

Für ganzzahlige Exponenten liefert die Formel von de Moivre zⁿ = rⁿ∠(nθ): Betrag potenzieren, Winkel vervielfachen. Das Tool berechnet das Ergebnis zusätzlich durch wiederholte Multiplikation, sodass (1 + i)⁸ genau 16 ergibt. Für gebrochene oder komplexe Exponenten nutzt es den Hauptzweig z^w = e^(w·Log z) mit Log z = ln r + iθ. So ergibt sich i^i ≈ 0,2079 – eine reelle Zahl.

Eine Zahl ungleich null hat genau n verschiedene n-te Wurzeln. Sie haben alle den Betrag ⁿ√r, ihre Winkel sind (θ + k × 360°) / n für k = 0 … n − 1; sie liegen also gleichmäßig verteilt auf einem Kreis. Die dritten Wurzeln von −8 sind 1 + 1,732i, −2 und 1 − 1,732i. Die erste (k = 0) ist der Hauptwert.

Häufige Fragen

Wie gebe ich die imaginäre Einheit ein?

Mit i oder j, vor oder nach der Zahl: 4i, i4, 4*i und 4j bedeuten dasselbe. Ein einzelnes i steht für 1i, −i für −1i. Leerzeichen um + und − sind erlaubt, „3 4i“ wird aber abgelehnt, weil der Operator fehlt.

Warum zeigt das Ergebnis 0 statt einer winzigen Zahl?

Gleitkommarechnung hinterlässt Spuren wie 6,1 × 10⁻¹⁷, etwa bei cos 90°. Das Tool entfernt Anteile, die im Vergleich zur Größe der Zahl vernachlässigbar sind, und zeigt bis zu 10 signifikante Stellen. So erscheint 5∠90° als 5i.

In welchem Bereich liegt das Argument?

Es ist der Hauptwert im Intervall (−180°, 180°] bzw. (−π, π]. Eine Zahl auf der negativen reellen Achse, etwa −1, hat das Argument 180° (π). Andere Konventionen wie 0° bis 360° unterscheiden sich nur um eine volle Umdrehung.

Warum ist (−8)^(1/3) nicht gleich −2?

Bei nicht ganzzahligen Exponenten liefert das Tool den Hauptwert e^(w·Log z), für −8 also 1 + 1,732i. Die reelle dritte Wurzel −2 ist eine der drei Wurzeln, die n-te Wurzeln von z mit n = 3 auflistet.

Was ergibt 0 hoch 0?

Das Tool folgt der üblichen Konvention 0⁰ = 1. Eine negative Potenz von null oder eine komplexe Potenz, deren Realteil nicht positiv ist, wird als nicht definiert gemeldet.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Gerechnet wird mit doppelter Genauigkeit (etwa 15–16 signifikante Stellen), angezeigt werden 10. Das reicht für Studium und Elektrotechnik mehr als aus, ist aber keine exakte symbolische Algebra: √3 erscheint als 1,732050808.