E-Auto-Ladekostenrechner
Schätzen Sie Kosten und Dauer für das Laden eines E-Autos zu Hause oder an der Ladesäule, die Kosten pro 100 km und die Ersparnis gegenüber Benzin.
Akku und Ladegerät
Energie, die zwischen Steckdose und Akku als Wärme verloren geht: etwa 10–15 % beim AC-Laden (zu Hause), 5–10 % an DC-Schnellladern.
Strompreise
Beliebige Währung: Die Ergebnisse erscheinen in der Währung der eingegebenen Preise.
Verbrauch und Vergleich mit Benziner
- In den Akku geladene Energie
- –
- Aus dem Netz bezogene Energie
- –
- Geschätzte Ladezeit
- –
- Kosten zu Hause
- –
- Kosten an der öffentlichen Ladesäule
- –
- Gewonnene Reichweite
- –
- Kosten zu Hause pro 100 km / 100 mi
- –
- Dieselbe Strecke mit Benzin
- –
- Ersparnis gegenüber Benzin (Laden zu Hause)
- –
Vereinfachte Schätzung: volle Leistung bis 80 %, danach halbe Leistung (Akkus laden langsamer, je voller sie sind). Ihr Auto nimmt eventuell auch weniger Leistung auf, als die Ladestation bietet.
Kosten pro Strecke
| Energiequelle | Pro 100 km | Pro 100 mi |
|---|
Berechnung
Nur Schätzwerte. Die Ladegeschwindigkeit hängt von Auto, Akkutemperatur und Ladestation ab; die Preise variieren je nach Anbieter, Tageszeit und Ladenetz.
So verwenden Sie den Ladekostenrechner
- Geben Sie unter Akku und Ladegerät die Nutzbare Akkukapazität (kWh), den Ladestand zu Beginn (%) und den Ziel-Ladestand (%) ein.
- Wählen Sie eine Ladeart (120-V-Steckdose, Wallbox zu Hause, DC-Schnelllader) oder tragen Sie eine eigene Ladeleistung (kW) ein. Passen Sie die Ladeverluste (%) an, wenn Sie sie kennen; 10 % sind ein sinnvoller Standardwert für das Laden zu Hause.
- Tragen Sie unter Strompreise Ihren Strompreis zu Hause (pro kWh) ein. Zum Vergleich mit einer öffentlichen Ladesäule geben Sie den Preis an öffentlicher Ladesäule (optional) ein, wählen pro kWh oder pro Minute und ergänzen gegebenenfalls eine Startgebühr pro Ladevorgang (optional).
- Geben Sie unter Verbrauch und Vergleich mit Benziner den Verbrauch des E-Autos in kWh/100 km, kWh/100 mi, km/kWh oder mi/kWh ein und optional den Verbrauch des Benziners (L/100 km, mpg US oder UK, km/L) mit dem Benzinpreis pro Liter oder Gallone.
Der Rechner zeigt die In den Akku geladene Energie, die Aus dem Netz bezogene Energie, die Geschätzte Ladezeit, die Kosten zu Hause, die Kosten an der öffentlichen Ladesäule, die Gewonnene Reichweite, die Kosten pro 100 km und pro 100 Meilen, die Kosten derselben Strecke mit Benzin und Ihre Ersparnis. Jeder Rechenschritt steht unter den Ergebnissen. Jede Währung funktioniert, also auch Euro. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser.
Hinweis: Die Voreinstellung „Level 1“ entspricht einer nordamerikanischen 120-V-Steckdose. An einer deutschen Schuko-Steckdose (230 V) lädt ein E-Auto meist mit etwa 2,3 kW – wählen Sie dafür Eigene Leistung.
Die Formeln
- Geladene Energie (kWh) = Kapazität × (Ziel-% − Start-%)
- Energie aus dem Netz = geladene Energie ÷ (1 − Verluste). Bei 10 % Verlust braucht man für 36 kWh im Akku 40 kWh aus der Steckdose.
- Kosten zu Hause = Netz-kWh × Preis pro kWh
- Öffentliche Kosten = Netz-kWh × Preis pro kWh oder Minuten × Preis pro Minute, jeweils plus Startgebühr
- Gewonnene Reichweite = geladene Energie ÷ Verbrauch × 100
- Benzinkosten für dieselbe Strecke = km × L/100 km ÷ 100 × Preis pro Liter
Beispiel. Ein 60-kWh-Akku, geladen von 20 % auf 80 %, bekommt 36 kWh, also 40 kWh aus dem Netz. Bei 0,15 pro kWh kostet die Ladung 6,00. An einer Ladesäule mit 0,45 pro kWh kostet dieselbe Ladung 18,00. Bei einem Verbrauch von 17 kWh/100 km ergibt das etwa 212 km (132 Meilen) Reichweite, das Laden zu Hause kostet also 2,83 pro 100 km. Ein Benziner mit 7,5 L/100 km bei 1,65 pro Liter kostet 12,38 pro 100 km oder 26,21 für dieselben 212 km – 20,21 mehr.
So wird die Ladezeit geschätzt
Die Leistung, die im Akku ankommt, ist die Ladeleistung abzüglich der Verluste: 7,2 kW × 0,9 = 6,48 kW. Lithium-Ionen-Akkus laden bis etwa 80 % mit nahezu voller Geschwindigkeit, danach drosselt das Auto den Strom, um die Zellen zu schonen. Der Rechner nutzt ein vereinfachtes Modell: volle Leistung bis 80 %, darüber halbe Leistung. Das Beispiel oben (20 % auf 80 % mit 7,2 kW) dauert etwa 5 h 33 min; bis 100 % kämen 12 kWh bei 3,24 kW hinzu, also rund 3 h 42 min mehr. An einem 50-kW-DC-Lader dauern 20 % bis 80 % etwa 48 Minuten.
Die realen Zeiten weichen ab: Viele Autos nehmen an AC nur 7 bis 11 kW auf, egal was die Station bietet, Schnellladen wird bei Kälte langsamer, und die Ladekurve unterscheidet sich von Modell zu Modell.
Welche Verbrauchs- und Verlustwerte Sie verwenden sollten
Geben Sie den Verbrauch aus dem Bordcomputer ein, der am Akku gemessen wird. Offizielle Normwerte (WLTP in Europa, EPA in den USA) werden an der Steckdose gemessen und enthalten die Ladeverluste bereits: Wenn Sie diese verwenden, setzen Sie Ladeverluste (%) auf 0, damit sie nicht doppelt gezählt werden.
Häufige Fragen
Was kostet es, ein E-Auto zu Hause zu laden?
Multiplizieren Sie die aus dem Netz bezogene Energie mit Ihrem Strompreis. Eine typische Ladung von 36 kWh braucht rund 40 kWh aus der Steckdose, bei 0,15 pro kWh also 6,00 und bei 0,35 € pro kWh 14,00 €. Der Rechner erledigt das für Ihren Akku und Ihren Tarif.
Warum zahle ich für mehr kWh, als der Akku bekommt?
Das Bordladegerät, die Kabel und der Akku selbst verlieren Energie als Wärme, meist 10 bis 15 % beim AC-Laden und etwas weniger bei DC. Der Rechner schlägt diese Verluste auf die Kosten auf.
Warum wird das Laden ab 80 % langsamer?
Um Wärme und Verschleiß zu begrenzen, senkt das Auto den Ladestrom, wenn die Zellen fast voll sind. Deshalb lädt man auf Langstrecken meist nur bis 80 %, und deshalb halbiert der Rechner die Leistung ab diesem Punkt.
Ist Abrechnung pro Minute teurer?
Das hängt davon ab, wie schnell Ihr Auto lädt. Minutenpreise begünstigen Autos mit hoher Ladeleistung; ein auf 50 kW begrenztes Auto zahlt für dieselbe Energie mehr Minuten. Probieren Sie pro kWh und pro Minute aus, um zu vergleichen.
Sind die Kosten exakt?
Nein, es sind Schätzungen. Zeitabhängige Tarife, Netzentgelte, Steuern, Blockiergebühren und die reale Ladekurve verändern den Endbetrag.
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