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Dithering- und Rastereffekt

Dithering- oder Rastereffekt online anwenden – Floyd–Steinberg, Atkinson, Bayer, 1-Bit, Game-Boy-Palette oder CMYK-Punkte – und als PNG speichern.

So wenden Sie Dithering auf ein Bild an

  1. Ziehen Sie ein Bild auf die Ablagefläche oder klicken Sie darauf, um eines auszuwählen. Es wird in Ihrem Browser verarbeitet und nie hochgeladen.
  2. Wählen Sie den Effekt: Dithering reduziert das Bild auf wenige Farben, Raster zeichnet es als Punktraster neu.
  3. Legen Sie die Ausgabebreite (px) fest, von 16 bis 4096. Sie beginnt bei der Originalbreite, höchstens aber bei 640 px; die Höhe folgt dem Seitenverhältnis. Der Effekt wird genau in dieser Größe berechnet.
  4. Passen Sie bei Bedarf Helligkeit und Kontrast an. Beide werden vor dem Effekt angewendet.
  5. Für Dithering wählen Sie einen Algorithmus und eine Palette. Für Raster stellen Sie Punktgröße (Rasterweite, px), Rasterwinkel und Farben ein.
  6. Nutzen Sie Zoom (Einpassen, 1×, 2×, 3×, 4× oder 8×), um die Pixel zu prüfen, und klicken Sie dann auf PNG herunterladen.

Die Vorschau zeigt das Ergebnis Pixel für Pixel mit Nearest-Neighbour-Skalierung: Ab 1× sehen Sie genau das, was das PNG enthalten wird.

Dithering-Algorithmen

Dithering täuscht fehlende Farben vor, indem es die vorhandenen in feinen Mustern mischt, die das Auge aus der Entfernung verschmilzt.

  • Floyd–Steinberg (1976) ist eine Fehlerdiffusion: Jedes Pixel wird auf die nächstgelegene Palettenfarbe gerundet, und der Rundungsfehler wird an die Nachbarn weitergegeben (7/16 nach rechts, 3/16, 5/16 und 1/16 in die Zeile darunter). Das ergibt die weichsten Verläufe und passt zu Fotos.
  • Atkinson stammt aus Bill Atkinsons Arbeit am ursprünglichen Macintosh. Es verteilt nur 6/8 des Fehlers auf sechs Nachbarn und verwirft das restliche Viertel. Das Ergebnis ist kontrastreicher, mit saubereren, aber ausgefressenen Lichtern und Schatten.
  • Bayer 2×2, Bayer 4×4 und Bayer 8×8 sind geordnetes Dithering: Jedes Pixel wird mit einer Schwellenwertmatrix verglichen, die sich über das Bild wiederholt. Es gibt keine Fehlerweitergabe – so entsteht das regelmäßige Kreuzschraffurmuster alter Computer und Spiele, und das Muster bleibt von einem Bild zum nächsten stabil.
  • Schwellenwert (ohne Dithering) nimmt einfach die nächste Farbe und erzeugt flächige, posterisierte Bereiche.

Paletten

  • 1-Bit Schwarz-Weiß: zwei Farben, das klassische 1-Bit-Bild.
  • 4 Graustufen: Schwarz, 85, 170 und Weiß.
  • Game-Boy-Grün: die vier Grüntöne (#0f380f, #306230, #8bac0f, #9bbc0f), mit denen der Bildschirm des ursprünglichen Game Boy üblicherweise nachgebildet wird.
  • Eigene Palette: Geben Sie Hex-Codes durch Kommas getrennt ein, bis zu 64 Farben. Jedes Pixel wird über einen gewichteten RGB-Abstand der nächstliegenden Farbe zugeordnet; ungültige Codes werden aufgelistet und ignoriert.

Die Grau- und Game-Boy-Paletten werden als Tonwertskalen behandelt: Das Bild wird nach Helligkeit gedithert, dann wird jede Stufe der Farbe gleichen Rangs zugeordnet, sodass der volle Tonwertumfang genutzt wird. Beim Dithering bleibt Transparenz erhalten.

Raster

Mit Rastern geben Druckmaschinen Tonwerte mit einer einzigen Druckfarbe wieder: ein Punktgitter, um den Rasterwinkel gedreht, mit einem Abstand gleich der Punktgröße. Der Radius jedes Punkts wächst mit der Quadratwurzel der mittleren Farbdeckung in seiner Zelle, bis sich benachbarte Punkte in den dunkelsten Bereichen berühren. Mono (schwarze Punkte) druckt Schwarz auf Weiß. CMYK (vier gedrehte Raster) zeichnet Cyan bei 15°, Magenta bei 75°, Gelb bei 0° und Schwarz bei 45° (alle gemeinsam verschoben, wenn Sie den Winkel von 45° wegbewegen) und mischt sie im Modus „Multiplizieren“. Die Raster werden gedreht, weil übereinanderliegende identische Gitter Moiré erzeugen, ein sichtbares Interferenzmuster. Die Umrechnung von RGB in CMYK ist bewusst naiv (K = 1 − max(R, G, B)), ohne ICC-Profile: Es handelt sich um einen künstlerischen Effekt, nicht um eine druckfertige Farbseparation.

Tipps

  • Verringern Sie die Ausgabebreite für grobe Retro-Pixel und betrachten Sie das Ergebnis mit 4× oder 8×.
  • Erhöhen Sie vor einer 1-Bit-Umwandlung den Kontrast, damit Gesichter und Details nicht im Rauschen verschwinden.
  • Verwenden Sie Bayer für Pixel-Art und Animationen, Floyd–Steinberg für Fotos.
  • 1-Bit-Bilder eignen sich ideal für E-Ink-Displays, Thermodrucker und Lasergravur.

Häufige Fragen

Wird mein Bild hochgeladen?

Nein. Die gesamte Verarbeitung läuft lokal in Ihrem Browser; das Bild verlässt Ihr Gerät nie.

Warum nur PNG?

PNG ist verlustfrei und bewahrt die exakte Palette und jeden Punkt des Musters. Eine JPEG-Kompression würde das Dithering zu unscharfem Rauschen verschmieren und neue Farben hinzufügen.

Warum wirkt mein Bild im Modus „Einpassen“ unscharf?

Einpassen skaliert die Vorschau auf den verfügbaren Platz, der nicht unbedingt ein ganzzahliges Vielfaches der Pixel ist. Wählen Sie 1× oder mehr, um die exakten Pixel zu sehen.

Welchen Algorithmus nehme ich für einen Game-Boy-Effekt?

Wählen Sie Game-Boy-Grün, eine kleine Ausgabebreite wie 160 px und Bayer 4×4 für das typische regelmäßige Muster, oder Floyd–Steinberg für weichere Fotos.

Ist das CMYK-Raster für den Druck geeignet?

Nicht als Farbseparation. Es ist ein einzelnes RGB-Bild, das den Look des Vierfarbdrucks nachahmt und ohne Farbprofile berechnet wird.

Kann ich ein kleines Bild vergrößern?

Ja, die Ausgabebreite kann bis 4096 px betragen. Das Bild wird aber vor dem Effekt skaliert, sodass das Dithering-Muster fein bleibt; für große sichtbare Pixel behalten Sie eine kleine Breite und zoomen stattdessen.