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PDF komprimieren

PDF komprimieren, indem die Bilder verkleinert und als JPEG neu kodiert werden – direkt im Browser. Größe vorher und nachher sehen, kleinere Datei laden.

Die Komprimierung im Browser wirkt auf Bilder: Ihre Auflösung wird verringert und sie werden als JPEG neu kodiert. Text, Schriften und Vektorgrafiken bleiben unverändert, deshalb werden PDFs, die vor allem aus Text oder Zeichnungen bestehen, kaum kleiner.

Fotos, die ohne Kompressionsverlust gespeichert sind (etwa als PNG), werden meist deutlich kleiner. Deaktivieren Sie die Option für Screenshots oder Diagramme, die gestochen scharf bleiben müssen.

So komprimieren Sie ein PDF

  1. Ziehen Sie eine PDF-Datei auf das Ablagefeld oder klicken Sie darauf, um eine auszuwählen. Das Tool zeigt Dateiname, Seitenzahl und Größe an.
  2. Wählen Sie die Bildauflösung zwischen 72 DPI (am kleinsten, nur Bildschirm) und 300 DPI (Druck). 150 DPI (empfohlen) reicht zum Lesen am Bildschirm und für den normalen Büroausdruck.
  3. Stellen Sie die JPEG-Qualität mit dem Schieberegler ein (30 bis 95, Standard 70). Niedrigere Werte ergeben kleinere Dateien, aber sichtbarere Kompressionsartefakte.
  4. Lassen Sie Auch verlustfrei gespeicherte Bilder in JPEG umwandeln für Fotos aktiviert, die ohne Kompressionsverlust gespeichert sind. Für Screenshots oder Diagramme, die gestochen scharf bleiben müssen, deaktivieren Sie die Option.
  5. Lassen Sie Unbenutzte Objekte entfernen aktiviert und wählen Sie zusätzlich Metadaten entfernen (Titel, Autor, Software …), wenn auch die Dokumentinformationen verschwinden sollen.
  6. Klicken Sie auf PDF komprimieren. Das Tool zeigt die Originalgröße, die Komprimierte Größe, wie viel Eingespart wurde und die Anzahl der Neu komprimierten Bilder.
  7. Klicken Sie auf Komprimiertes PDF herunterladen. Ist das Ergebnis nicht kleiner als Ihre Datei, wird kein Download angeboten: Behalten Sie dann Ihr Original.

Was dieses Tool tatsächlich komprimiert

Die Komprimierung im Browser wirkt ausschließlich auf Bilder. Für jedes Bild ermittelt das Tool die größte Fläche, in der es auf einer Seite dargestellt wird, verringert dann seine Auflösung auf den gewählten DPI-Wert und kodiert es als JPEG neu. Die angestrebte Pixelgröße ergibt sich ganz einfach:

Pixel = dargestellte Größe in Zoll × DPI

Ein Foto mit 3000 × 2000 px, das auf der Seite 5 Zoll breit erscheint, braucht bei 150 DPI nur 750 px in der Breite und wird daher auf 750 × 500 px verkleinert. Bilder, die bereits die Zielauflösung oder weniger haben, behalten ihre Größe und werden nur neu kodiert. Ein Bild wird nur ersetzt, wenn die neue Fassung mindestens 5 % kleiner ist; sonst bleibt das Original unangetastet.

Auflösung Typische Verwendung
72 DPI kleinste Dateien, nur zum Lesen am Bildschirm
96–120 DPI E-Mail-Anhänge, Uploads in Webportale
150 DPI Bildschirm und alltäglicher Büroausdruck
200–300 DPI Druck in guter Qualität

Grenzen, die Sie kennen sollten

  • Text, Schriften und Vektorgrafiken werden nicht verändert. Ein Bericht, der hauptsächlich aus Text besteht, ein Tabellenexport oder ein CAD-Plan enthält nur wenige Bilddaten und wird daher kaum kleiner. Die größten Einsparungen bringen gescannte Dokumente und bildlastige Broschüren.
  • Manche Bilder werden bewusst nicht angefasst: sehr kleine (unter etwa 8 KB), Transparenzmasken, CMYK-Bilder, JPEG 2000, Schwarz-Weiß-Bilder im Faxformat (JBIG2, CCITT) und Bilder mit indizierten Farben.
  • Browser schreiben JPEGs immer in Farbe, deshalb werden Graustufenbilder als RGB-JPEG gespeichert. Sie sehen weiterhin grau aus und werden meist trotzdem kleiner.
  • Unbenutzte Objekte entfernen löscht Daten, auf die im Dokument nichts mehr verweist, etwa Reste früherer Bearbeitungen. Metadaten entfernen löscht Titel, Autor, erstellende Software und XMP-Daten.
  • Jede Änderung an einem digital signierten PDF macht die Signatur ungültig; das Tool warnt Sie, wenn es eine Signatur erkennt.
  • Passwortgeschützte PDFs müssen zuerst entsperrt werden (dafür brauchen Sie das Passwort).

Datenschutz

Das PDF wird von Ihrem Browser auf Ihrem Gerät gelesen, komprimiert und gespeichert. Die Datei wird nie auf einen Server hochgeladen.

Häufige Fragen

Warum ist mein PDF kaum kleiner geworden?

Den größten Teil der Datei machen vermutlich Text, eingebettete Schriften oder Vektorgrafiken aus, die dieses Tool nicht neu komprimiert. Verkleinert werden nur Bilder – PDFs mit wenigen oder bereits kompakten Bildern gewinnen daher wenig.

Mit welchen Einstellungen wird die Datei am kleinsten?

Wählen Sie 72 DPI (am kleinsten, nur Bildschirm) und eine JPEG-Qualität um 40 bis 50. Prüfen Sie das Ergebnis am Bildschirm: Text in gescannten Seiten kann bei so niedrigen Werten schwer lesbar werden.

Bleibt der Text markierbar und durchsuchbar?

Ja. Der Text wird nicht angetastet: Er bleibt echter Text, und auch Links, Lesezeichen und Formularfelder bleiben erhalten.

Verschlechtert das Komprimieren die Druckqualität?

Nur bei Bildern und nur dann, wenn die gewählte Auflösung niedriger ist, als Ihr Drucker braucht. Für den Druck wählen Sie 200 DPI oder 300 DPI (Druck) und eine Qualität von 80 oder mehr.

Wird meine Originaldatei verändert?

Nein. Das Tool erzeugt eine neue Datei mit dem Namen des Originals und dem Zusatz _compressed; Ihr Original bleibt, wie es war.

Warum gibt es nach dem Komprimieren keinen Download-Button?

Das Ergebnis war nicht kleiner als Ihre Datei, es gäbe also nichts zu gewinnen. Das passiert bei PDFs mit wenig Bilddaten, die das Tool neu komprimieren kann.