Passwortstärke prüfen
Testen Sie, wie sicher Ihr Passwort ist: Bewertung, geschätzte Knackzeit in vier Angriffsszenarien und konkrete Tipps, lokal im Browser geprüft.
Das Passwort wird nur auf dieser Seite analysiert. Es wird nie gesendet, gespeichert oder protokolliert.
Geben Sie ein Passwort ein, um zu sehen, wie schwer es zu erraten wäre.
- Bewertung
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- Geschätzte Rateversuche
- –
- Geschätzte Entropie
- –
- Länge
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- Zeichenarten
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Geschätzte Zeit zum Knacken
| Angriffsszenario | Zeit |
|---|---|
| Online-Angriff, begrenzt (100 Versuche pro Stunde) | – |
| Online-Angriff, unbegrenzt (10 Versuche pro Sekunde) | – |
| Offline-Angriff, langsamer Hash wie bcrypt (10.000 Versuche pro Sekunde) | – |
| Offline-Angriff, schneller Hash wie MD5 (10 Milliarden Versuche pro Sekunde) | – |
Schwachstellen und Tipps
Die Entropie setzt voraus, dass jedes Zeichen zufällig aus den verwendeten Zeichenarten gewählt wurde. Sie ist eine Obergrenze: Bewertung und Knackzeiten oben berücksichtigen reale Muster.
So prüfen Sie ein Passwort
- Geben Sie das Passwort in Zu prüfendes Passwort ein oder fügen Sie es ein. Das Feld verbirgt Ihre Eingabe; mit Anzeigen machen Sie sie sichtbar, mit Verbergen wieder unsichtbar.
- Das Ergebnis erscheint schon beim Tippen. Der Balken Stärke reicht von 0 (Sehr schwach) bis 4 (Sehr stark).
- Lesen Sie die Tabelle Geschätzte Zeit zum Knacken: Sie nennt für vier Angriffsszenarien je eine Dauer – von einer Website, die Anmeldeversuche begrenzt, bis zu einer gestohlenen Datenbank, die mit Grafikkarten angegriffen wird.
- Sehen Sie sich Schwachstellen und Tipps an. Dort steht, welches Problem die Prüfung gefunden hat (ein häufiges Passwort, ein Tastaturmuster, ein Datum, eine wiederholte Folge …), und wie Sie es beheben. Wichtig: Diese Hinweise stammen aus der Bibliothek zxcvbn und werden auf deutschen Seiten auf Englisch angezeigt.
Das Passwort wird nur auf dieser Seite analysiert. Es wird nie gesendet, gespeichert oder protokolliert, und das Feld wird geleert, wenn Sie die Seite verlassen. Trotzdem ist es am sichersten, ein Passwort zu testen, das Ihrem ähnelt, statt Ihres echten.
Wie die Bewertung berechnet wird
Das Tool nutzt zxcvbn, einen quelloffenen Passwortschätzer, der ursprünglich bei Dropbox entstand (hier in der gepflegten TypeScript-Version zxcvbn-ts). Statt Großbuchstaben und Sonderzeichen zu zählen, denkt er wie ein Passwortknacker. Er zerlegt das Passwort in Teile und sucht nach Mustern, die Angreifer zuerst ausprobieren:
- die häufigsten geleakten Passwörter, Vornamen, Nachnamen sowie häufige englische und französische Wörter, auch rückwärts geschrieben und mit „l33t“-Ersetzungen wie
p@ssw0rd; - Tastaturmuster wie
qwerty,azertyoder1qaz2wsx; - wiederholte Zeichen (
aaaa), wiederholte Blöcke (abcabc) und Folgen (abcd,9876); - Datumsangaben und jüngere Jahreszahlen.
Ein deutsches Wörterbuch enthält die Prüfung nicht: Deutsche Wörter wie „Sommer2024“ erkennt sie nur über andere Muster (Jahreszahl, Länge), nicht als Wort. Solche Passwörter können daher besser bewertet werden, als sie sind.
Anschließend schätzt das Tool, wie viele Versuche ein Angreifer bräuchte, um das ganze Passwort zu finden, angezeigt als Geschätzte Rateversuche. Die Bewertung folgt dieser Zahl: unter tausend Versuchen 0, unter einer Million 1, unter 100 Millionen 2, unter 10 Milliarden 3, alles darüber 4.
Die vier Angriffsszenarien
Die Knackzeiten ergeben sich aus der geschätzten Zahl der Versuche geteilt durch die Geschwindigkeit des jeweiligen Angriffs:
| Szenario | Geschwindigkeit |
|---|---|
| Online-Angriff, begrenzt | 100 Versuche pro Stunde |
| Online-Angriff, unbegrenzt | 10 Versuche pro Sekunde |
| Offline-Angriff, langsamer Hash wie bcrypt | 10.000 Versuche pro Sekunde |
| Offline-Angriff, schneller Hash wie MD5 | 10 Milliarden Versuche pro Sekunde |
Bei einem Online-Angriff tippt jemand Rateversuche in ein Anmeldeformular. Ein Offline-Angriff folgt auf ein Datenleck: Der Angreifer besitzt eine Kopie der gespeicherten Passwort-Hashes und kann auf eigener Hardware testen. Die letzte Zeile ist der ungünstigste Fall und die entscheidende für Passwörter, die E-Mail, Onlinebanking oder einen Passwortmanager schützen. Die Zeiten sind Durchschnittswerte: Ein Angreifer kann auch früher Glück haben.
Entropie-Schätzung
Die Geschätzte Entropie ist der klassische Brute-Force-Wert: Länge × log2(Zeichenvorrat), wobei der Vorrat die Summe der verwendeten Zeichenarten ist (26 Kleinbuchstaben, 26 Großbuchstaben, 10 Ziffern, 33 Sonderzeichen und 100 für sonstige Zeichen wie Umlaute, Akzente oder Emoji). Qwerty123! kommt nach dieser Formel auf etwa 66 Bit, zxcvbn bewertet es aber mit 0 (Sehr schwach), weil es eine Tastaturreihe mit einer üblichen Endung ist. Die Entropie ist nur für zufällig gewählte Passwörter aussagekräftig, etwa aus einem Passwort-Generator; bei selbst ausgedachten Passwörtern zählen Bewertung und Knackzeiten.
Häufige Fragen
Ist es sicher, hier mein echtes Passwort einzugeben?
Die Prüfung läuft vollständig in Ihrem Browser mit einem Wörterbuch, das von dieser Website geladen wird; nichts von Ihrer Eingabe wird übertragen oder gespeichert. Als Grundregel gilt trotzdem: Geben Sie ein Passwort nur dort ein, wo es verwendet wird. Ein ähnliches Passwort zu testen liefert dieselbe Erkenntnis.
Warum bekommt mein langes Passwort eine niedrige Bewertung?
Länge hilft nur, wenn der Inhalt unvorhersehbar ist. Ein bekanntes Zitat, ein dreimal wiederholtes Wort oder eine Tastaturreihe gehören zu den ersten Dingen, die Knacker probieren, und bringen daher wenig Stärke, auch wenn das Passwort lang wird.
Warum sind die Tipps auf Englisch?
Die Hinweise unter Schwachstellen und Tipps kommen direkt aus zxcvbn, das nur englische und französische Texte mitbringt. Auf deutschen Seiten erscheinen sie deshalb auf Englisch; Bewertung, Knackzeiten und alle übrigen Beschriftungen sind auf Deutsch.
Welche Bewertung sollte ich anstreben?
Streben Sie für wichtige Konten eine 4 (Sehr stark) an, für alles andere mindestens eine 3. Eine zufällige Passphrase aus fünf oder mehr Wörtern oder ein Zufallspasswort mit 14 oder mehr Zeichen erreicht die 4 mühelos.
Machen Sonderzeichen und Großbuchstaben ein Passwort stark?
Nicht allein. Password1! erfüllt die meisten Komplexitätsregeln und ist trotzdem eines der häufigsten Passwörter. Zufall und Länge zählen weit mehr als die Vielfalt der Zeichen.
Prüft das Tool, ob mein Passwort geleakt wurde?
Es vergleicht das Passwort mit einer eingebauten Liste sehr häufiger geleakter Passwörter, fragt aber keine Online-Datenbank mit Datenlecks ab. Ein hier stark wirkendes Passwort kann dennoch offengelegt sein, wenn Sie es auf einer gehackten Website mehrfach verwendet haben.
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- Passphrase-Generator Starke, merkbare Passphrasen nach dem Diceware-Prinzip aus der englischen EFF-Liste oder einer französischen Liste erzeugen, mit Entropie in Bit.
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