Video in GIF umwandeln
Einen Ausschnitt aus einem MP4-, MOV- oder WebM-Video im Browser in ein animiertes GIF umwandeln – mit optimierter Farbpalette, Größenschätzung und Vorschau.
Zeiten in Sekunden (75,5) oder Minuten:Sekunden (1:15,5).
Das GIF wird von FFmpeg als WebAssembly in zwei Durchgängen erstellt (eine auf Ihren Clip abgestimmte Farbpalette, dann die Einzelbilder). Beim ersten Mal werden etwa 30 MB heruntergeladen und dann im Cache Ihres Browsers behalten. Ein Browser ist langsamer als Desktop-Software: Halten Sie Clips kurz.
Dieses GIF wird groß und braucht lange. Für eine leichtere Datei verkürzen Sie die Auswahl, senken die Bilder pro Sekunde oder verringern die Breite.
So erstellen Sie ein GIF aus einem Video
- Legen Sie ein Video auf dem Feld oben ab oder klicken Sie darauf, um eine Datei auszuwählen (bis zu 300 MB).
- Die ersten 5 Sekunden sind vorausgewählt. Gehen Sie an die gewünschte Stelle und klicken Sie auf Anfang hier setzen, dann auf Ende hier setzen – oder geben Sie die Zeiten in Sekunden (
12,5) oder Minuten:Sekunden (0:12,5) ein. Auswahl abspielen spielt den gewählten Teil erneut ab. - Wählen Sie Bilder pro Sekunde und Breite. Die Zeile neben der Schaltfläche zeigt Länge, Anzahl der Bilder, Größe in Pixeln und eine grobe Schätzung der Dateigröße.
- Klicken Sie auf GIF erstellen. Ein Fortschrittsbalken mit einer Schaltfläche Abbrechen erscheint.
- Das animierte GIF wird als Vorschau angezeigt. Gefällt es Ihnen, laden Sie es herunter; ist es zu groß, ändern Sie die Einstellungen und erstellen es erneut.
So funktioniert die Umwandlung
Ein GIF kann nur 256 Farben pro Bild enthalten, ein Videobild dagegen Millionen. Die Qualität eines GIFs hängt deshalb vor allem davon ab, welche 256 Farben gewählt werden. Dieses Tool nutzt die Zwei-Pass-Methode von FFmpeg, die für gut aussehende GIFs empfohlen wird:
- Paletten-Durchgang. FFmpeg liest den ausgewählten Teil einmal und erstellt eine Palette aus den 256 Farben, die genau diesen Clip am besten wiedergeben (
palettegen), wobei bewegte Bereiche stärker gewichtet werden. - Kodier-Durchgang. FFmpeg liest den Clip erneut und bildet jedes Bild auf diese Palette ab (
paletteuse), mit leichtem Error-Diffusion-Dithering, um Verläufe zu glätten. Nur die Bereiche, die sich zwischen zwei Bildern ändern, werden neu gerastert – das vermeidet flackerndes Rauschen und hält die Datei kleiner.
Außerdem werden die Bilder auf die gewählte Bildrate umgerechnet und mit dem Lanczos-Filter skaliert, der Text und Kanten scharf hält. Das Ergebnis läuft in einer Endlosschleife, wie die meisten GIFs im Web.
Alles läuft in Ihrem Browser mit FFmpeg als WebAssembly. Beim ersten Mal werden etwa 30 MB heruntergeladen und im Cache Ihres Browsers behalten. Ihr Video wird nie hochgeladen.
Das GIF klein halten
GIF ist ein altes und ineffizientes Format: Ein GIF ist oft 5- bis 10-mal schwerer als derselbe Clip als MP4. Seine Größe wächst mit Breite × Höhe × Anzahl der Bilder, daher gilt:
- Clip kürzen. 2 bis 6 Sekunden sind für eine Reaktion oder eine Demo typisch.
- Bilder pro Sekunde senken. 10 fps wirken für die meisten Inhalte flüssig genug und wiegen halb so viel wie 20 fps. Bildschirmaufnahmen sehen oft schon mit 5–8 fps gut aus.
- Breite verringern. Von 640 px auf 480 px halbiert sich die Pixelzahl fast. 480 px sind ein guter Standard für Chats und soziale Netzwerke.
Die Größenschätzung geht von etwa 0,3 Byte pro Pixel und Bild aus. Echte Clips schwanken stark: flächige Bildschirmaufnahmen komprimieren viel besser, körnige Kameraaufnahmen viel schlechter. Übersteigt die Schätzung 15 MB oder der Clip 450 Bilder, zeigt das Tool eine Warnung. Über 1.500 Bildern lehnt es ab, weil die Umwandlung im Browser zu lange dauern und zu viel Speicher verbrauchen würde.
Grenzen
Ein Browser ist langsamer als Desktop-Software: Jeder Durchgang dekodiert das Video auf einem einzigen Prozessorkern. Kurze Clips in mittlerer Breite sind in Sekunden umgewandelt; lange Clips in Full HD können Minuten dauern. Schneiden Sie einen langen Ausschnitt zuerst mit dem Video-Trimmer zu und wandeln Sie dann nur diesen Teil um. Dateien, die Ihr Browser nicht abspielen kann (AVI, manche MKV), lassen sich trotzdem umwandeln, aber ohne Vorschau: Geben Sie Start- und Endzeit ein.
Häufige Fragen
Wird mein Video hochgeladen?
Nein. Die Umwandlung läuft in Ihrem Browser mit FFmpeg als WebAssembly. Nichts wird an einen Server gesendet.
Warum ist mein GIF so groß?
Weil GIF schlecht komprimiert: Jedes Bild wird fast als vollständiges Bild mit 256 Farben gespeichert. Verkürzen Sie die Auswahl, senken Sie die Bilder pro Sekunde oder verringern Sie die Breite. Die halbe Breite teilt die Größe etwa durch vier.
Welche Bildrate sollte ich wählen?
10 fps sind ein guter Kompromiss zwischen Flüssigkeit und Größe. Nehmen Sie 15–25 fps für schnelle Bewegungen wie Sport oder Gaming und 5–8 fps für Bildschirmaufnahmen oder Diashows.
Warum gibt es zwei Durchgänge?
Der erste Durchgang findet die 256 Farben, die am besten zu Ihrem Clip passen; der zweite zeichnet jedes Bild damit. Eine einzige allgemeine Palette führt zu Farbstufen und falschen Farben – deshalb sehen so erstellte GIFs deutlich sauberer aus.
Ist die Größenschätzung genau?
Sie ist ein grober Anhaltspunkt, kein Versprechen. Sie nutzt einen Durchschnittswert, und die tatsächliche Größe hängt davon ab, wie viel Bewegung und Details das Bild enthält. Die genaue Größe wird nach der Umwandlung angezeigt.
Behält das GIF den Ton?
Nein. Das GIF-Format hat keinen Ton. Um den Ton zu behalten, schneiden Sie stattdessen das Video zu oder extrahieren den Ton separat als MP3.
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