Online-Synthesizer
Kostenloser Online-Synthesizer für Maus, Touchscreen, Computertastatur oder MIDI-Keyboard: zwei Oszillatoren, ADSR-Hüllkurve, resonanter Tiefpass.
Beginnen Sie mit geringer Lautstärke, besonders mit Kopfhörern.
Spielen Sie mit der Maus, mit den Fingern oder mit der Computertastatur: untere Reihe Y S X D C V G B H N J M für die erste Oktave, obere Reihe Q 2 W 3 E R 5 T 6 Z 7 U I für die zweite (deutsches QWERTZ-Layout). Mit ß und ´ wechseln Sie die Oktave.
Klicken Sie auf eine Taste oder drücken Sie eine Computertaste, um zu spielen.
So spielen Sie den Synthesizer
- Klicken Sie auf Testakkord spielen, um zu prüfen, ob der Ton funktioniert, und stellen Sie die Gesamtlautstärke ein.
- Spielen Sie die zweioktavige Klaviatur mit der Maus oder den Fingern. Wischen Sie über die Tasten für ein Glissando; mehrere Finger spielen mehrere Noten gleichzeitig.
- Oder nutzen Sie die Computertastatur: Die untere Reihe (Y S X D C V G B H N J M auf einer deutschen QWERTZ-Tastatur) spielt die erste Oktave, die obere Reihe (Q 2 W 3 E R 5 T 6 Z 7 U I) die zweite. Die Tasten richten sich nach der physischen Position, nicht nach der Beschriftung – auf einer englischen QWERTY-Tastatur beginnt die untere Reihe deshalb mit Z.
- Wechseln Sie die Lage mit Oktave − und Oktave + oder mit den Tasten ß und ´ (auf QWERTY: - und =). Die tiefste Taste steht neben Oktave (C4 ist das mittlere C).
- Formen Sie den Klang mit den Reglern für Oszillator, Hüllkurve und Filter weiter unten. Änderungen wirken sofort, auch während Sie spielen.
- Sie haben ein MIDI-Keyboard per USB oder Bluetooth? Klicken Sie auf MIDI-Keyboard verwenden und erlauben Sie den Zugriff, wenn der Browser fragt (Chrome und Edge unterstützen Web MIDI).
Alle Noten aus bringt alles auf einmal zum Schweigen, falls eine Note hängen bleibt.
Die Bausteine des Klangs
Dies ist ein kleiner subtraktiver Synthesizer – nach demselben Prinzip wie die klassischen Analog-Synthesizer.
- Oszillator. Die Wellenform bestimmt den Grundklang. Sinus ist rein und weich, Dreieck etwas heller, Rechteck hohl und näselnd (nur ungerade Obertöne), Sägezahn hell und schnarrend (alle Obertöne) – ideal für Streicher, Bläser und Leads.
- Zweiter Oszillator. Haken Sie Zweiten, verstimmten Oszillator hinzufügen an, um eine weitere Welle darüberzulegen. Einige Cent Verstimmung (Cent) lassen die beiden Wellen langsam gegeneinander schweben, was den fetten, chorusartigen Klang von Vintage-Synths ergibt. Oktavversatz setzt ihn eine Oktave höher oder tiefer, Pegel Oszillator 2 regelt das Mischverhältnis.
- Hüllkurve (ADSR). Jede Note durchläuft vier Phasen: Attack (Zeit bis zum vollen Pegel), Decay (Zeit bis zum Abfall auf den Sustain-Pegel), Sustain (Pegel in Prozent, der gehalten wird, solange die Taste gedrückt ist) und Release (Ausklingzeit nach dem Loslassen). Die kleine Grafik zeigt die resultierende Kurve. Ein kurzer Attack mit Sustain null klingt gezupft; ein langsamer Attack mit langem Release klingt wie eine Fläche (Pad).
- Tiefpassfilter. Der Cutoff entfernt die Obertöne oberhalb einer Frequenz: Senken Sie ihn, um einen hellen Sägezahn dunkel und warm zu machen. Resonanz (Q) hebt die Frequenzen direkt an der Grenzfrequenz an und erzeugt den typischen „schmatzenden“ Synth-Sound.
Die Tonhöhe jeder Note wird in gleichstufiger Stimmung aus A4 = 440 Hz berechnet: f = 440 × 2^((n − 69) / 12), wobei n die MIDI-Notennummer ist.
Stimmen und Latenz
Der Synthesizer ist polyfon: Bis zu 16 Noten können gleichzeitig klingen. Spielen Sie mehr, wird die älteste Note (bevorzugt eine bereits losgelassene) abgeschnitten, um eine Stimme freizugeben. Ein sanfter Limiter am Ausgang verhindert Verzerrungen bei großen Akkorden. Der Ton läuft über die Web Audio API in Ihrem Browser; auf den meisten Computern ist die Verzögerung zwischen Taste und Ton kaum spürbar, Bluetooth-Kopfhörer fügen aber ihre eigene Latenz hinzu.
Ideen für Klangeinstellungen
- Pluck: Sägezahn, Attack 5 ms, Decay 300 ms, Sustain 0 %, Release 200 ms, Cutoff um 2 kHz.
- Pad: zwei Sägezähne, um 10 bis 15 Cent verstimmt, Attack 800 ms, Sustain 80 %, Release 1,5 s, Cutoff niedrig.
- Orgel: Sinus mit einem zweiten Oszillator eine Oktave höher, Attack und Release nahe 0, Sustain 100 %.
Häufige Fragen
Warum ist nichts zu hören?
Klicken Sie zuerst auf Testakkord spielen: Browser starten Audio erst nach einem Klick oder Tastendruck. Prüfen Sie dann die Gesamtlautstärke, die Systemlautstärke und ob der Tab stummgeschaltet ist.
Kann ich ein echtes MIDI-Keyboard verwenden?
Ja, in Browsern mit Web-MIDI-Unterstützung (Chrome, Edge, Opera). Schließen Sie das Keyboard an, klicken Sie auf MIDI-Keyboard verwenden und bestätigen Sie die Abfrage. Die Anschlagstärke wird berücksichtigt.
Warum reagieren die Computertasten nicht?
Die Tasten werden ignoriert, solange Sie in einem Textfeld oder einer Liste schreiben. Klicken Sie auf eine leere Stelle der Seite und spielen Sie dann. Tastenkombinationen mit Strg, Alt oder Cmd bleiben ebenfalls unberührt.
Kann ich aufnehmen, was ich spiele?
Nicht mit diesem Tool. Es ist zum Spielen und zum Verstehen der Klangsynthese gedacht. Sie können die Ausgabe aber mit einer Bildschirm- oder Audioaufnahme-App auf Ihrem Gerät aufzeichnen.
Wird etwas über das Internet gesendet?
Nein. Der Klang wird in Ihrem Browser erzeugt, und nichts, was Sie spielen, wird aufgenommen oder hochgeladen.
Ähnliche Tools
- Tongenerator Kostenloser Online-Tongenerator: Sinus-, Rechteck-, Sägezahn- oder Dreieckswelle mit jeder Frequenz von 20 Hz bis 20 kHz abspielen oder einen Ton auswählen.
- Metronom Kostenloses Online-Metronom von 20 bis 300 BPM mit Taktarten, Betonung des ersten Schlags und Tap Tempo. Präzises Timing, das im Browser stabil bleibt.
- MIDI-Datei-Visualisierung MIDI-Datei im Browser als Piano-Roll ansehen, mit einem einfachen Synthesizer abspielen, Spuren stummschalten sowie Tempo, Länge und Notenzahl ablesen.
- Stimmgerät für Gitarre und Ukulele Kostenloses Online-Stimmgerät mit Mikrofon: Gitarre (Standard, Drop D, DADGAD, Open G), Ukulele oder Bass stimmen, mit einstellbarem Kammerton A4.