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BTU-Rechner für Klimagerät und Heizung

Schätzen Sie die nötige Leistung in BTU/h und kW zum Kühlen oder Heizen eines Raums – aus Größe, Deckenhöhe, Sonne, Personen und Dämmung.

Einheiten
Raumlänge
Raumbreite
Deckenhöhe

Kühlen nutzt die ENERGY-STAR-Tabelle für Raumklimageräte (Deckenhöhe 8 ft) und ihre Korrekturen: −10 % bei starker Beschattung, +10 % für einen sehr sonnigen Raum, +600 BTU/h pro Person über zwei und +4.000 BTU/h für eine Küche.

Grundfläche
–
Geschätzte Leistung
–
In Kilowatt
–
In Kühltonnen (12.000 BTU/h)
–

Nur eine grobe Orientierung. Eine raumweise Lastberechnung durch eine Fachperson (ACCA Manual J oder CSA F280 in Kanada) hat Vorrang; sie berücksichtigt Wände, Fenster, Luftundichtheit, Ausrichtung und Ihre örtlichen Auslegungstemperaturen.

So verwenden Sie den BTU-Rechner

  1. Wählen Sie Metrisch (m, m², kW) oder Imperial (ft, sq ft, BTU/h).
  2. Wählen Sie unter Was möchten Sie dimensionieren? entweder Kühlen (Klimagerät oder Wärmepumpe) oder Heizen (Heizgerät oder Wärmepumpe).
  3. Geben Sie Raumlänge, Raumbreite und Deckenhöhe ein.
  4. Wählen Sie unter Dämmung und Fenster eine Stufe: Gut (neu, dicht), Durchschnittlich oder Schlecht (alt, zugig, große Fenster).
  5. Beim Kühlen legen Sie die Sonneneinstrahlung und die Zahl der Personen, die den Raum üblicherweise nutzen fest und kreuzen gegebenenfalls Der Raum ist eine Küche an. Beim Heizen wählen Sie ein Klima oder geben Ihre eigene Heizlast ein.
  6. Lesen Sie die Geschätzte Leistung in BTU/h ab, denselben Wert In Kilowatt sowie In Kühltonnen (12.000 BTU/h). Die Rechenschritte zeigen jeden angewendeten Faktor.

Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser.

Hinweis: BTU/h ist vor allem in Nordamerika gebräuchlich, steht aber auch hierzulande oft auf mobilen Klimageräten und Split-Anlagen (z. B. „9000 BTU“). Die Faustwerte des Rechners stammen aus nordamerikanischen Quellen.

So entsteht die Schätzung

Kühlen folgt der ENERGY-STAR-Tabelle für Raumklimageräte, die für jede Grundfläche eine Leistung angibt (zum Beispiel 5.000 BTU/h bis 150 sq ft, 6.000 bis 250 sq ft, 12.000 von 450 bis 550 sq ft und 34.000 bis 2.500 sq ft). ENERGY STAR empfiehlt dazu folgende Korrekturen, die alle angewendet werden:

  • stark beschatteter Raum: −10 %; sehr sonniger Raum: +10 %;
  • mehr als zwei Personen regelmäßig im Raum: +600 BTU/h pro zusätzlicher Person;
  • Küche: +4.000 BTU/h.

Der Rechner ergänzt zwei Faustfaktoren: die Deckenhöhe geteilt durch 8 ft (die Tabelle geht von 8 ft bzw. 2,44 m aus) und einen Dämmfaktor von 0,9 (gut), 1 (durchschnittlich) oder 1,2 (schlecht).

Heizen rechnet mit Grundfläche × Heizlast pro Quadratfuß: 25, 35, 45 oder 55 BTU/h pro sq ft (etwa 79, 110, 142 und 173 W/m²) von milden bis sehr kalten Wintern, danach mit denselben Faktoren für Decke und Dämmung. Das sind verbreitete Faustregeln, keine Norm: Ein alter, zugiger Eckraum kann mehr brauchen, ein neuer, luftdichter deutlich weniger.

Zum Schluss gilt kW = BTU/h × 0,29307 ÷ 1.000 und Tonnen = BTU/h ÷ 12.000.

Beispiele

  • Ein Schlafzimmer von 16 × 13 ft (208 sq ft) mit 8 ft Deckenhöhe, normaler Sonne und zwei Personen: 6.000 BTU/h, etwa 1,76 kW.
  • Ein Wohnzimmer von 5 × 4 m (20 m², 215 sq ft), nach Süden, sehr sonnig, von vier Personen genutzt: 6.000 × 0,984 (2,4 m Decke) × 1,1 + 2 × 600 = 7.696 BTU/h (2,26 kW).
  • Derselbe Raum von 5 × 4 m, beheizt in kaltem Klima: 20 m² × 142 W/m² × 0,984 ≈ 2,79 kW (9.538 BTU/h).

Das passende Gerät wählen

Kaufen Sie die nächstpassende Größe, nicht die größte. Ein überdimensioniertes Klimagerät kühlt den Raum schnell herunter und schaltet dann ab. Die Luft bleibt feucht und klamm, und die kurzen Takte verschleißen den Kompressor. Ein zu kleines Gerät läuft ständig und erreicht an heißen Tagen die Solltemperatur nie. Bei Wärmepumpen prüfen Sie zusätzlich die Leistung bei niedrigen Außentemperaturen (zum Beispiel −15 °C) im Datenblatt des Herstellers, denn die Leistung sinkt bei Kälte.

Der Rechner ist eine grobe Orientierung für einen einzelnen Raum. Eine Lastberechnung durch eine Fachperson hat Vorrang – in Kanada nach CSA F280, in den USA nach ACCA Manual J, in Deutschland üblicherweise die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Sie erfasst Wände, Fenster, Luftundichtheit und Ausrichtung im Verhältnis zu Ihrer örtlichen Auslegungstemperatur.

Häufige Fragen

Wie viele BTU brauche ich pro Quadratmeter?

Zum Kühlen laut ENERGY-STAR-Tabelle etwa 20 bis 35 BTU/h pro sq ft für typische Räume, also rund 215 bis 375 BTU/h pro m² – bei großen Räumen weniger pro Fläche. Zum Heizen grob 25 bis 55 BTU/h pro sq ft je nach Klima und Dämmung.

Wie rechne ich BTU in kW um?

Multiplizieren Sie BTU/h mit 0,000293: 12.000 BTU/h sind etwa 3,52 kW. Von kW nach BTU/h multiplizieren Sie mit 3.412.

Was ist eine Kühltonne?

Eine Tonne entspricht 12.000 BTU/h, der Wärme, die nötig ist, um eine (amerikanische) Tonne Eis in 24 Stunden zu schmelzen. Eine zentrale Anlage mit 2 Tonnen liefert 24.000 BTU/h.

Spielt die Deckenhöhe eine Rolle?

Ja. Die Tabelle geht von 8 ft (2,44 m) aus. Eine Decke von 10 ft enthält 25 % mehr Luft, deshalb erhöht der Rechner die Schätzung um 25 %.

Kann ich damit ein ganzes Haus berechnen?

Nein. Ab 2.500 sq ft (232 m²) rechnet der Rechner nicht weiter, und auch darunter braucht ein ganzes Haus eine raumweise Berechnung durch eine Fachperson.